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Gesamtarchiv der deutschen Juden

von Peter Honigmann  [1]

Erste selbständige jüdische Archiveinrichtung in Deutschland, die 1905 von der Großloge des Ordens B’nai B’rith gemeinsam mit dem Deutsch-Israelitischen Gemeindebund in Berlin gegründet wurde und bis zur Übernahme durch das Reichssippenamt nach dem Novemberpogrom 1938 bestand. In dieser Zeit wurden mehr als 300 lfm Akten und Unterlagen aus etwa 500 Gemeinden, Verbänden und Einrichtungen zusammengetragen, die zum größten Teil erhalten geblieben sind. Am Gesamtarchiv entwickelte Arbeitsmethoden, wie etwa die Übernahme von Akten im Rahmen eines Depositalvertrags oder die Inventarisierung von jüdischen Betreffen in anderen Archiven, gelten bis heute als Muster, von denen sich nachfolgende jüdische Archive inspirieren ließen. Auch in personeller Hinsicht war mit dem Gesamtarchiv ein Zentrum geschaffen worden, an dem später bekannt gewordene jüdische Archivare erste Erfahrungen sammeln konnten.

 

Vorgeschichte und Gründung

Bereits 1885 war eine Historische Kommissionbeim Deutsch-Israelitischen Gemeindebund ins Leben gerufen worden. Damit hatten auch im jüdischen Bereich die Bemühungen um Schaffung einer soliden Quellengrundlage für die historisch-kritische Geschichtsschreibung eine organisatorische Ausformung gefunden. Der Blick war zunächst auf das Mittelalter und die hierfür relevanten Quellen gerichtet, die sich in staatlichen, städtischen und kirchlichen Archiven befanden. Nachdem diese Kommission fünf Jahre lang die Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland herausgegeben und vier Bände mit Quellen und Regesten veröffentlich hatte, stellte sie 1902 aufgrund innerer Konflikte ihre Tätigkeit ein. Trotz ihres Niedergangs hatte die Kommission einen historiographischen Grundsatz etabliert, der auch für alle nachfolgenden Initiativen grundlegend bleiben sollte. Jüdische Geschichte wurde nicht mehr unabhängig von der jeweiligen Umgebung und den materiellen Existenzbedingungen als innerjüdische Geistesgeschichte behandelt, sondern nunmehr als Teil der allgemeinen deutschen Geschichte wahrgenommen und dargestellt.

Der konkrete Anstoß zur Einrichtung eines zentralen jüdischen Archivs ging von Ezechiel Zivier aus, einem im Dienste des Fürsten von Pleß stehenden Archivars. 1903 regte er in Breslau auf einer Sitzung der Lessing-Loge die Gründung eines Allgemeinen Archivs für die Juden Deutschlands an,  „wohin eine jede Gemeinde, eine jede jüdische Körperschaft ihre älteren Akten und Dokumente, die für die laufenden Geschäfte nicht mehr von Belang sind, zur weiteren Aufbewahrung und Nutzbarmachung für geschichtliche und andere Forschungen abgeben könnte“ [Ezechiel Zivier, Eine archivalische Informationsreise, S. 209]. Der Vorschlag wurde nach Berlin an die Großloge des Ordens B’nai B’rith weitergegeben, die gemeinsam mit dem Deutsch-Israelitischen Gemeindebund die Archivgründung vorbereitete. Zunächst wurde eine Archivkommission ins Leben gerufen, die im September 1904 in Berlin zusammentrat und wiederum Zivier damit beauftragte, eine archivalische Informationsreise zu unternehmen. Zivier suchte zwanzig Orte in Süd- und Westdeutschland auf, um in Erfahrung zu bringen, wie umfangreich und von welcher Art die noch vorhandenen Unterlagen waren. Auf dem Deutsch-Israelitischen Gemeindetag im Juni 1905 in Frankfurt am Main konnte die Finanzierung sichergestellt werden. Mehrere Großgemeinden hatten jährliche Zuschüsse zugesagt, was zusammen mit den Bewilligungen der Großloge und des Gemeindebunds ein ausreichendes Budget ergab. Die Gründung des Archivs erfolgte schließlich am 1. Oktober 1905 unter dem Namen Gesamtarchiv der deutschen Juden. Als erster Leiter wurde im Oktober 1906 der Historiker Eugen Täubler (1879–1953) berufen, der zuvor am Preußischen Geheimen Staatsarchiv auf diese Aufgabe vorbereitet worden war. Für den Dienstbetrieb wurden zunächst Räume in der Lützowstraße 15 im Berliner Stadtteil Tiergarten angemietet. Die von der Frankfurter Gemeinde angebotenen und besser geeigneten Räumlichkeiten wurden nicht in Anspruch genommen, da die Ansiedlung des Archivs in der Reichshauptstadt bevorzugt wurde. Im März 1910 konnte das Gesamtarchiv in den neuen Verwaltungsbau in der Oranienburgerstr. 28 einziehen, wo die Berliner Gemeinde einige Räume nach den damaligen Standards moderner Archivbauten hatte einrichten lassen.

 

Programm

Vom ersten Tag an war das Gesamtarchiv vor zwei konzeptionelle Probleme gestellt. Das eine betraf die zeitliche Erstreckung der zu übernehmenden Unterlagen, das andere ihre räumliche Verteilung.

Wie Zivier bei seiner archivalischen Informationsreise in Erfahrung gebracht hatte, reichte das bei den Gemeinden vorhandene Material bis auf wenige Ausnahmen allenfalls bis zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges zurück. Um das Gesamtarchiv entsprechend der Überlieferungssituation nicht auf die Neuzeit zu beschränken, bemühte sich Täubler für das Mittelalter um „Abschriften und Regesten der in Staats-, Stadt-, Schloss- und Kirchenarchiven zahlreich vorhandenen Urkunden“ [Mitteilungen des Gesamtarchivs 4(1913), S. 1].  Seine Archivkonzeption trägt deutlich die Handschrift des Historikers; Forschungsinteressen schufen der Dokumentationstätigkeit breiten Raum: „Nicht der Zufall der Erhaltung und Zuführung, sondern das wissenschaftliche Interesse muss dem Aufbau des Gesamtarchivs die Richtung geben“ [Mitteilungen des Gesamtarchivs 3(1911), S. 68].  1913 legte er einen Plan für die Veröffentlichung eines Urkundenbuchs zur Geschichte der Juden in Deutschland im Mittelalter vor. Dieses gewaltige Projekt ist über Vorstudien nicht hinausgekommen, bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde es zurückgestellt und später nicht mehr aufgegriffen. Täubler, der bereits seit 1910 an der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums unterrichtete, verließ das Gesamtarchiv 1919 endgültig, um die Leitung der neugegründeten Akademie für die Wissenschaft des Judentums zu übernehmen und bald darauf in Heidelberg als Ordinarius für Alte Geschichte tätig zu werden.

Für die Ordnung und Verzeichnung der ins Gesamtarchiv gelangten Aktenbestände war ein zweiter Mitarbeiter tätig; ab 1911 war das Georg Herlitz (1885–1968). Herlitz blieb bis zu seiner Einberufung im März 1916, woraufhin das Gesamtarchiv bis zum Ende des Weltkriegs geschlossen werden musste [Herlitz 1964]. Täubler war bereits 1915 einberufen worden. Herlitz hatte in den fünf Jahren seiner Anstellung am Gesamtarchiv das Handwerk des Archivars so gut erlernt, dass ihn die Zionistische Organisation 1919 mit dem Aufbau und der Leitung ihres Hausarchivs beauftragte. Dessen Bestände konnte er 1933 erfolgreich nach Palästina überführen, wo er selbst in der Folge entscheidend zum Aufbau des Archivwesens beitrug.

Bei der Wiederaufnahme des Dienstbetriebs nach dem Ersten Weltkrieg konnte das Gesamtarchiv nur noch einen Mitarbeiter bezahlen. Nach dem Weggang von Täubler war ab 1920 Jacob Jacobson (1888–1968) als Leiter und einziger Angestellter tätig. Er blieb mit den Beständen des Gesamtarchivs noch über die institutionelle Selbständigkeit hinaus bis zu seiner Deportation im Mai 1943 verbunden. In den zwanziger Jahren verschlechterte sich die finanzielle Situation des Gesamtarchivs weiter und nur Zuwendungen des American Joint Distribution Committees konnten es vor der Schließung bewahren. Die materiellen Schwierigkeiten trugen indes zur Entschärfung eines anderen Konflikts bei.

Das Gesamtarchiv war mit dem Anspruch gegründet worden, als zentrale Stelle zur Deponierung von jüdischen Altakten aus dem gesamten Reichsgebiet zu fungieren. Von Anfang an gab es Gegenvorstellungen. Neben die Idee eines nationalen Zentralarchivs trat die Idee regionaler jüdischer Archive. Bereits 1909 klagte der Deutsch-Israelitische Gemeindebund über entsprechende Initiativen in Elsass-Lothringen, Hannover und Bayern. Die Lokalgeschichtsschreibung sah sich durch die Zentralisierungsbestrebungen ihrer Quellen beraubt, während die Architekten des Gesamtarchivs die lokale Zersplitterung der Bestände im Interesse einer Gesamtgeschichte des deutschen Judentums überwinden wollten. Auch die fachlichen Anforderungen hinsichtlich der technischen Ausstattung und einer professionellen Betreuung würden nur auf nationaler Ebene mit einer ausreichenden Menge an Archivgut zu erfüllen sein. Das Gesamtarchiv konnte sich mit diesen Argumenten jedoch nur zum Teil durchsetzen. Im Elsass kam es 1905 zur Gründung der Gesellschaft für die Geschichte der Israeliten in Elsass-Lothringen, zu deren wichtigsten Anliegen die Archivierung jüdischer Quellen aus der Region gehörte. Auch Schlesien ging eigene Wege, 1924 schuf die Breslauer Gemeinde zunächst ein eigenes Hausarchiv, das später zum Schlesisch-Jüdischen Provinzilarchiv ausgebaut wurde. Die traditionsreiche Gemeinde in Frankfurt am Main besaß bereits bei Ziviers Besuch im Jahr 1904 ein geordnetes und gut betreutes Archiv, was auch in den nächsten Jahrzehnten so blieb. Berlin war schließlich die einzige Großgemeinde, die ihre Altakten in das Gesamtarchiv einbrachte, was in diesem Fall keine Verlegung an einen anderen Ort bedeutete.

Das Gesamtarchiv wurde vor allem zu einem Depot für die im Urbanisierungsprozeß untergehenden Kleingemeinden des Reichs. Mit der spürbaren Verschlechterung seiner eigenen finanziellen Ausstattung seit dem Ende des Ersten Weltkriegs hat das Gesamtarchiv die dezentralen Archivierungsbestrebungen nicht mehr als unliebsame Konkurrenz sondern eher als willkommene Hilfe betrachtet.

Auch die 1909 ins Leben gerufenen Mitteilungen des Gesamtarchivs der deutschen Juden litten unter dem materiellen Niedergang. Konnte Täubler bis Kriegsausbruch noch fünf Jahrgänge herausgeben, war seinem Nachfolger Jacobson lediglich die Publikation eines Bands im Jahr 1926 möglich. 1936 war ein weiterer Band geplant, der dann jedoch nicht mehr erscheinen konnte. In den Mitteilungen wurden zunächst Verzeichnisse zu übernommenen Aktenbeständen veröffentlicht, woran sich immer wieder kurze Auswertungen einzelner Schriftstücke anschlossen. Aber mindestens ebenso viel Aufmerksamkeit wurde den Unterlagen zur Geschichte der Juden zu Teil, die sich andernorts in Stadt- oder Staatsarchiven befanden. Daneben fanden bibliographische Übersichten zu Neuerscheinungen auf dem Gebiet der deutsch-jüdischen Geschichte oder Berichte über die Tätigkeit des Gesamtarchivs Platz.

 

Nachgeschichte

Während der NS-Zeit ist das Gesamtarchiv immer mehr zu einem Zentrum für Personenstandsnachweise geworden, nach dem Novemberpogrom 1938 wurde es schließlich vom Reichssippenamt übernommen, das in der Oranienburgerstr. 28 seine Zentralstelle für jüdische Personenstandsregister einrichtete und Jacobson zur Weiterarbeit zwang. Damit wurde das Ende des Gesamtarchivs als Institution besiegelt. Von nun an handelt es sich nur noch um das Schicksal seiner in fremde Hände gelangten Bestände. Entsprechend den neuen Richtlinien erfolgte zunächst eine Trennung der genealogisch relevanten Unterlagen von den anderen Archivalien. Für das historische Aktenmaterial interessierte sich das Geheime Staatsarchiv in Berlin Dahlem, während die Personenstandsregister in der Zuständigkeit des Reichssippenamtes verblieben. Um das Archivmaterial vor Luftangriffen in Sicherheit zu bringen, wurde es von den deutschen Behörden in den Jahren 1942/1943 zusammen mit anderen Archivbeständen ausgelagert. Die Personenstandsregister gelangten nach Schloss Rathsfeld in Thüringen, wo die Firma Gatermann mit ihrer Verfilmung begann. Nach dem Krieg lagen nur noch die Filme vor, von den Originalen fehlt jede Spur. Die Filme werden heute von den Hauptstaatsarchiven der einzelnen Bundesländer sowie (für die Gebiete, die nicht zur alten Bundesrepublik gehörten) vom Bundesarchiv verwahrt.

Im Unterschied zu den Personenstandsregistern sind die nach Hochwalde ausgelagerten historischen Akten zum größten Teil erhalten geblieben. Sie wurden von sowjetischen Truppen sichergestellt und schließlich nach Merseburg in die 1948 dort eingerichtete Zweigstelle des Deutschen Zentralarchivs gebracht. Ein kleiner Teil gelangte auch in das Moskauer Sonderarchiv, von dessen Existenz man im Westen erst 1990 erfuhr. 1950 wurden die in Merseburg befindlichen Bestände des ehemaligen Gesamtarchiv von Werner Sander, dem Kantor der Israelitischen Religionsgemeinde Leipzig, summarisch in einem Verzeichnis erfasst und noch im selben Jahr der Jüdischen Gemeinde zu Berlin übergeben, die sie im Keller der Oranienburgerstr. 28, d.h. im Ostteil der Stadt, unterbrachte. Von dort gelangten in den 1950er Jahren größere Mengen nach Israel in ein Archiv, das heute unter dem Namen Central Archives for the History of the Jewish People bekannt ist. Diese Teilverlagerung wurde auf Interventionen von Alex Bein erwirkt, der im Auftrag des jungen israelischen Staates die Übernahme sämtlicher in Deutschland verbliebener Altakten Jüdischer Gemeinden zu erreichen suchte, was weitestgehend gelang. In Jerusalem wurden die Bestände des Gesamtarchivs mit anderen Materialien aus deutschen Vorkriegsgemeinden zusammengeführt und seit Ende der 1980er Jahre mit Unterstützung der Volkswagen-Stiftung zu großen Teilen verzeichnet. Die Ergebnisse dieses Verzeichnungsprojekts sind auf den Webseiten der Central Archives allgemein zugänglich.

Nach Jersualem gelangten vor allem die älteren und wertvolleren Unterlagen. Der in Berlin bei der Gemeinde verbliebene größere Rest wurde 1958 nach Potsdam in das spätere Zentrale Staatsarchiv der DDR verbracht. Für diese erneute Fremdverwahrung wurden konservatorische Argumente geltend gemacht. Aus denselben Gründen blieben diese Unterlagen dann auch drei Jahrzehnte für die Forschung praktisch unzugänglich. 1988, ein Jahr vor dem Ende der DDR, stimmte die Partei- und Staatsführung der Öffnung dieser Archivbestände zu. Von nun an wurde intensiv an ihrer Ordnung, Verzeichnung und Restaurierung gearbeitet, so dass schon bald mit der Vorlage zur Benutzung begonnen werden konnte. 1996 erfolgte schließlich die bereits 1988 geplante Übergabe an das Archiv des Centrum Judaicum, das in den ehemaligen Räumlichkeiten des Gesamtarchivs in der Oranienburgerstr. 28 eingerichtet worden war. Hier sind die Verzeichnungsarbeiten zum Abschluss gebracht und eine Sicherungsverfilmung vorgenommen worden. 2001 konnte schließlich ein achthundert Seiten umfassendes Inventar veröffentlicht werden. Es bezieht sich auf 230 lfm Archivmaterial, überwiegend aus der Zeit vom 18. Jahrhundert bis 1945.

Von einzelnen Beständen oder Bestandsteilen, die vor dem Krieg zum Gesamtarchiv gehört haben, ist bekannt, dass sie verloren gegangen sind, dazu gehören die Akten des Berliner C.V.-Büros aus der Zeit vor 1924. Unterlagen von 77 Gemeinden, die 1950 in der Liste von Sander noch auftauchten, waren vier Jahrzehnte später weder in Jerusalem noch in Berlin aufzufinden. Eine genaue Analyse der Verluste ist ebenso ein Desideratum wie eine ausführliche Geschichte des Gesamtarchivs.

 

Literatur

Quellen

■ Mitteilungen des Gesamtarchivs der deutschen Juden 1(1908)-6(1926).

■ G. Herlitz, Mein Weg nach Jerusalem. Erinnerungen eines zionistischen Beamten, Jerusalem 1964.

■ Quellen zur Geschichte der Juden in den Archiven der neuen Bundesländer, hrsg. von Stefi Jersch Wenzel und Reinhard Rürup. Bd. 6. Stiftung „Neue Synagoge Berlin-Centrum Judaicum“, bearbeitet von Barbara Welker u.a., Teil I [Bestände aus dem Gesamtarchiv : Jüdische Gemeinden, S. 1- 578] und Teil II [Bestände aus dem Gesamtarchiv : Rabbinate, Gemeindeverbände, Organisationen, Nachlässe, Sammlungen, S. 579-798]. München 2001.

■ E. Zivier, Eine archivalische Informationsreise, in: Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums 49(1905), 209-254.

Sekundärliteratur

■ E. Brachmann-Teubner, Sources for the History of the Jews from the Eighteenth Century to the Twentieth Century in the Archives of the former DDR, in: Leo Baeck Institute Year Book 28 (1993), 391–408.

■ B. Brilling,Das jüdische Archivwesen in Deutschland, in: Der Archivar 13 (1960), Sp. 271–290.

■ P. Honigmann, Geschichte des jüdischen Archivwesens in Deutschland, in: Der Archivar 55 (2002), 223–230.

■ D. Rein, Die Bestände der ehemaligen jüdischen Gemeinden Deutschlands in den „Central Archives for the History of the Jewish People“ in Jerusalem, in: Der Archivar 55 (2002) 4, 318–327.

■ B. Welker, Das Gesamtarchiv der deutschen Juden, in: „Tuet auf die Pforten“. Die Neue Synagoge 1866-1995. Begleitbuch zur ständigen Ausstellung der Stiftung „Neue Synagoge – Centrum Judaicum“. Berlin 1995, 227–234.

 

 

 

[1] Dieser Text wurde im Mai 2011 für die von Dan Diner herausgegebene Encyclopädie jüdischer Geschichte und Kultur geschrieben. Zur Veröffentlichung gelangte eine leicht bearbeitete Fassung. Die bibliographischen Angaben lauten:

 

Peter Honigmann: „Gesamtarchiv der deutschen Juden“. In: Enzyklopädie Jüdischer Geschichte und Kultur. Band 2. S. 434–437.
© 2012 J. B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH in Stuttgart

 

Dem Verlag sei an dieser Stelle für seine Zustimmung zur Einfügung des Textes in die Webseiten des Heidelberger Zentralarchivs gedankt.

Peter Honigmann, September 2013

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